Zwischen Anspruch und Achtsamkeit – warum wir im Arbeitsalltag oft mehr leisten, als wir merken
Manche Führungskräfte tragen mehr, als sie selbst sehen.
Sie halten Teams zusammen, moderieren Konflikte, treffen Entscheidungen unter Unsicherheit – und fragen sich abends trotzdem: War das genug?
Dieser innere Zweifel ist weit verbreitet. Er hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit Verantwortung.
Denn wer hohe Ansprüche an sich selbst stellt, möchte gerecht werden – den Menschen, den Ergebnissen, dem eigenen Bild von guter Führung.
Doch genau darin liegt die Falle:
Wenn Leistung zur Gewohnheit wird, verschiebt sich der Maßstab.
Erfolge verblassen, Erwartungen steigen – und Anerkennung, vor allem die eigene, bleibt aus.
Drei Impulse, die helfen können:
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Leistung sichtbar machen.
Führen Sie regelmäßig ein „Erkenntnis-Tagebuch“ – nicht über Aufgaben, sondern über Wirkung.
Was ist Ihnen gelungen?
Wem haben Sie geholfen, klarer zu sehen? Welche Entscheidung hat Ruhe geschaffen? -
Maßstäbe prüfen.
Fragen Sie sich: Würde ich dieselben Erwartungen an jemand anderen stellen?
Häufig erkennen wir, wie unbarmherzig wir mit uns selbst umgehen. -
Pausen nicht rechtfertigen.
Regeneration ist kein Rückzug, sondern Verantwortung. Wer führt, braucht klare Wahrnehmung – und die entsteht nicht im Dauerlauf.
„Achtsamkeit beginnt nicht in der Stille, sondern in der Wahrnehmung der eigenen Wirkung.“
– Susanne
Bei Praemontis begleiten wir Führungskräfte und Organisationen dabei, Klarheit, Haltung und Wirkung nachhaltig zu verbinden.
Wir glauben: Gute Führung beginnt nicht bei Methoden – sondern bei der Fähigkeit, sich selbst und andere bewusst wahrzunehmen.



